Berichte
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Shorinji Kempo mal ganz “natürlich” erleben
Aus termin- und wettertechnischen Gründen musste unser jährliches Open Air Training mit „chill&grill“ immer
wieder herausgeschoben werden, doch am Freitag, den 29.8.08 war es endlich soweit. Das Wetter, die Temperatur
und die Laune, ich denke ich spreche hier im Sinn von allen Teilnehmenden, passten hervorragend für die Durchführung
eines solchen Anlass. Man traf sich (teilweise schon fix fertig im Kimono) pünktlich um 18.30 beim „Klusen-Parkplatz“
in Aesch.

Zunächst kam der sportliche Teil des Abends, denn wie sagt man doch so schön: „ohne Fleiss keinen Preis!“.
Also joggten Armella, Peché, Moritz, Silvan, Fabian, Andreas, Thomi und ich, unter der Leitung von Marcus,
während Manfred in der Zwischenzeit den Grill gerichtet hat, damit wir uns nachher ohne grosse Zeitverzögerung
unserem leiblichen Wohl widmen konnten. Selbstverständlich gibt sich ein Kempoka nicht nur mit Joggen zufrieden,
und aus diesem Grund wurden noch zwei „Kihon-Sequenzen“ eingebaut.

Es ist einfach herrlich sich der Waldidylle und der Gruppendynamik hinzugeben, während man seine vorgegebenen
Schlagkombinationen ausführt. Schliesslich wurde dann das Training mit ordentlichen Liegestützen und einem kurzen
Fotoshooting beendet. Es ging keine fünf Minuten und der Tisch füllte sich mit Getränken, Brot, Chips, Kuchen
und was es sonst noch so an Köstlichkeiten gibt. Auf dem Grill sah es nicht viel anders aus an Menge und
Variation – das Sortiment verfügte vom Fleischkäse, Merguez über edle Steaks bis hin zu saftigen Spareribs.
Irgendwie hat niemand an Grillierwerkzeug gedacht und deshalb war Kreativität gefragt.
Meine „Zweiholz-Stäbchen-Grilliertechnik“ konnte sich, mit kleineren „Wurstopfern“ (*grins*) durchsetzen.

Bis in den späten Abend hinein wurde bei Kerzen- und Fackelschein gegessen, diskutiert, philosophiert und
das Beisammensein genossen. So hatte die jüngere und die ältere Generation die Möglichkeit sich auch mal wieder
ausserhalb des Dojos auszutauschen.
Doch wie es bei jedem Anlass der Fall ist, kommt es zu einem Ende – allgemeiner Aufbruch wäre etwas genauer ausgedrückt.
Jetzt hiess es sich zu verabschieden und zu schauen, dass alle gut nach Hause kamen. Alles in allem war es erneut
ein toller Abend, den man gerne wiederholt. Herzlichen Dank an die beiden Organisatoren Markus und Manfred!!
Verfasser: Stefan Muth
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